Akne: Früherkennung ist der Beginn der Heilung!

Fest steht, dass Akne heilbar ist und dass somit auch Aknenarben keinesfalls bleiben müssen. Am wichtigsten ist lediglich, dass die Akne frühzeitig erkannt und sofort mit der Behandlung begonnen wird. Oft stellen sich die vermeintlichen Pubertätspickel als eine der schweren Akneformen herausstellen. Wird dieses zu spät erkannt, stehen dem Betroffenen neben einer oft langwierigen Therapie auch noch die Entstehung von Aknenarben bevor.

Ernährung bei Akne: Akne nach dem Verzehr von Schokolade und Chips

iele Jugendliche sind von der Hautkrankheit Akne betroffen, welche unter anderem auch auf die Ernährung zurück zu führen sein dürfte. Zudem entsteht Akne häufig durch psychische Belastungen oder umgekehrt: viele von Akne Betroffenen entwickeln im Laufe der Zeit zudem noch eine psychische Erkrankung.

Babyakne

Bei der Babypflege sollte dann allerdings insbesondere während der Phase der hormonellen Umstellung auf Cremes verzichtet werden, da diese die Haut nur unnötig reizen würden. Ausschließlich bei sehr trockener Haut wird die Anwendung einer parfümfreien Creme empfohlen.

Pickel ausdrücken verboten!

Für diejenigen welche ohnehin keine reine Haut haben und ständig unter Akne und Pickeln leiden, ist dann gerade die Pubertät keine leichte Zeit. Allerdings sollten Betroffene niemals den Kampf gegen Pusteln oder Akne aufgeben.

Bereits eine einfache, reinigende Waschlotion hilft gegen unreine Haut. Der Hautarzt kommt erst bei einer hartnäckigen Akne in Frage.

Hautpflege bei Akne – Hautreinigung bei Akne

Peeling bei Anke – Peeling bei Aknenarben – verschiedene Arten des Peelings
Peeling beruht auf dem Englischen Beriff “pellen”, “schälen”
Peeling bewirkt eine ungehinderten Abfluss aus den Talgdrüsen. Sehr viele so genannte “schälende Mittel” werden inzwischen als “Peeling” bezeichnet. Das Ziel dieser Mittel besteht darin, eine Entfernung krankhafter Verhornung, welche zu Verhornungen führen.

Aknetherapie Teil 2

Retinsäure
Retinsäure wird ausschließlich bei schwerwiegenden Akneformen angewandt. Ein weiteres Medikament mit hoher Wirksamkeit ist 13-cis-Retinsäure. Hierbei handelt es sich um einen Vitamin-A-Säureabkömmling, welcher nur bei schweren diagnostizierten Akneformen zur Anwendung kommt, beispielsweise bei Akne conglobata. Durch die Einnahme von 13-cis-Retinsäure wird die Talkproduktion reduziert, und zudem trägt das Mittel zu einer Verkleinerung der Talgdrüsen bei. 13-cis-Retinsäure wirkt entzündungshemmend und trägt zu einer Normalisierung der Verhornung bei. Bereits nach der zweiwöchigen Einnahme zeigen sich sichtbare Erfolge, und nach einem Zeitraum von drei bis vier Monaten zeigt sich bei den Betroffenen sowohl eine erhebliche als auch lang anhaltende Besserung. Diese dauert auch noch lange an, wenn das Medikament abgesetzt wird.

Während der Therapie mit 13-cis-Retinsäure sind regelmäßige Laborkontrollen erforderlich, da durch die Einnahme des Medikamentes Nebenwirkungen auftreten können. Diese sind zum Beispiel Trockenheit von Schleimhäuten und Haut und, in selteneren Fällen, Muskel- und Gelenkbeschwerden. Das Blut sollte sowohl vor, während und nach der Einnahme von 13-cis-Retinsäure kontrolliert werden.

Aknetherapie Teil 1

Ziele der Aknetherapie
Da es sich bei Akne um eine Erkrankung handelt, sollte diese aufgrund dessen fachgerecht und medizinisch behandelt werden. Akne entsteht keinesfalls, weil der Betroffene sich zu selten wäscht, sondern – beispielsweise bei Akne vulgaris – durch die hormonellen Umstellungen während der Pubertät. Sinnvoll wäre der frühestmögliche Behandlungsbeginn, und zwar noch bevor sich Entzündungen bilden können.

Akne auf dem Rücken – was tun?

Auf dem Rücken entstandene Unreinheiten, Pickel oder gar Akne sind nicht leicht zu behandeln, vor allem aufgrund der schweren Erreichbarkeit. Akne auf dem Rücken ist zudem sehr oft großflächig und außerdem besonders schwer ausgeprägt.

Vitamin B5 bei Akne

Zunächst die Antwort auf die Frage, was eigentlich die Hauptursache zur Entstehung von Akne ist:
Fettige Haut, welche durch eine Überproduktion der Talgdrüsen entsteht, ist eine der Hauptursachen zur Entstehung von Akte. Wer denkt, es gäbe hierfür kein Mittel, der irrt schlichtweg, denn Vitamin B5 besitzt die Fähigkeit, die überaktiven Talgdrüsen auf ein normales Niveau zu bringen. Bekannt ist Vitamin B5 auch unter dem Begriff Pantothensäure. Die Wirkung ist ähnlich Roaccutan, allerdings entstehen bei Vitamin B5 nicht die bekannten starken Nebenwirkungen.

Warum produziert die Haut zu viel Talg?
Da eine normale Hautpore sowohl Schweiß, andere Substanzen der Haut sowie Talg auf normalem Wege ausscheiden kann, kommt ihr eine sehr wichtige Funktion des menschlichen Körpers zu. Warum nun die Hautporen bei manchen Menschen verstopfen, ist leider bis heute wissenschaftlich noch nicht geklärt. Im Normalfall fließt das Sebum (so genanntes “Hautöl”) durch die Hauptporen an die Oberfläche der Haut, was eine gute Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit bewirkt. Sebum ist also für die Haut sehr wichtig.

Vorurteile und Irrtümer bei Akne

“Akne ist ein Zeichen mangelnder Körperhygiene”
So oder ähnlich wird immer wieder vorschnell ein Urteil über die von dieser Hautkrankheit Betroffenen geurteilt. Dieses ist jedoch falsch, denn Akne kann definitiv nicht als Folge mangelnder körperlicher Hygiene betrachtet werden. Außerdem steht fest, dass das Hautbild auch durch ständiges Waschen sich nicht verbessert, sondern im Gegenteil der natürliche Säuereschutzmantel der Haut durch zu häufiges Waschen eher noch beschädigt wird, was durchaus zu einer Verschlechterung der Krankheit führen kann. Aufgrund dessen wird Betroffenen empfohlen, die Hautreinigung maximal zweimal täglich vorzunehmen und hierbei ein pH-hautneutrales (entspricht einem pH-Wert von 5,5) Hautreinigungsmittel zu verwenden.

“Sexuelle Gedanken und Handlungen führen zu Akne”
Die so genannte pubertäre Akne manifestiert sich zwar häufig zeitgleich mit Erwachen der Sexualität, es entspricht allerdings einem auf endokrinologischen Hintergründen beruhenden Missverständnis, dass sexuelle Handlungen und Gedanken die Hauterkrankung nach sich ziehen.

“Mitesser und Pickel sollten ausgedrückt werden”
Das “Ausdrücken” der so genannten Akne-Effloreszenzen stellt zu einer medikamentösen Therapie überhaupt keine sinnvolle Alternative dar und sollte zum einen ausschließlich in Ausnahmefällen und zum anderen durch eigens hierfür geschultes Personal vorgenommen werden, da bei einer unsachgemäßen Durchführung eine Ruptur des Follikels beziehungsweise eine Abszessbildung, eine Vergrößerung der Wunde sowie zusätzliche Narben und Schmierinfektionen entstehen können.